Manchester City sorgt in England für heftige Diskussionen – doch in dieser Ausgabe von „Stoner Frank & Frei“ geht es nur vordergründig um Fußball. Frank nimmt die Auseinandersetzung um Finanzregeln, Investoren und die wirtschaftliche Macht hinter einem der reichsten Clubs Europas zum Anlass für eine grundsätzlichere Frage: Wie viel Einfluss dürfen extrem finanzstarke Geldgeber auf unsere Wirtschaft, unsere Kultur und letztlich auch unsere Regeln bekommen?
Am Beispiel des europäischen Fußballs zeigt Frank, wie sich der Sport in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Internationale Investoren und staatlich gestütztes Kapital haben enorme Summen in Clubs, Wettbewerbe und Vermarktung gebracht. Im Video geht es dabei nicht nur um Manchester City, sondern auch um Katar, die Vergabe der Fußball-WM, politische Netzwerke und Investitionen in europäische Unternehmen. Der Fußball wird damit zum sichtbaren Beispiel für einen viel größeren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konflikt.
Denn Geld schafft nicht nur Möglichkeiten – es schafft auch Abhängigkeiten. Was passiert, wenn Städte, Unternehmen oder ganze Branchen wirtschaftlich so stark von Investoren profitieren, dass das Durchsetzen eigener Regeln plötzlich selbst zum Risiko wird? Und ist ein völlig unregulierter Kapitalismus tatsächlich die bessere Alternative? Frank diskutiert beide Seiten und stellt am Ende die entscheidende Frage: Kann und sollte man Kapitalismus zähmen – und wer bestimmt eigentlich die Regeln?








